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Wir können an der Bridge jeden mit 2-0 schlagen

23.02.2012 Der Chelsea FC gerät nach der enttäuschenden 3-1 Pleite in Neapel immer weiter in die Krise. Trotz einer erneut enttäuschenden Leistung glaub Trainer Andre Villas-Boas aber immer noch an das Viertelfinale.

Juan Mata brachte die Gäste in Führung, doch danach herrschte bei den „Blues“ Chaos in der Abwehr und Kreativlosigkeit in der Offensive, so dass Cavani und Lavezzi die Partie zu einem 3-1 für die Italiener drehen konnten.

„Es ist ein schlechtes Ergebnis für uns, aber wir können an der Bridge jeden mit 2-0 schlagen,“ so Villas-Boas. „Wir müssen vor dem Tor konsequenter werden und die Fehler in der Defensive abstellen. Napoli hatte nicht mehr Chancen als wir es hatten, sie haben sie aber genutzt. Nach der Pause hatten wir das Spiel unter Kontrolle und haben zum ungünstigsten Zeitpunkt das dritte Tor bekommen, aber wir können es immer noch schaffen.“

Sollten es die „Blues“ schaffen im Rückspiel tatsächlich noch für die Wende zu sorgen, wären sie das vierte Team, das nach einem zwei Tore Rückstand im Achtelfinale noch die Runde der letzten acht erreicht. Auch für das Rückspiel muss Villas-Boas ohne John Terry auskommen, der mit einer Knieverletzung rund zwei Monate pausieren muss.

„Vier Wochen wären schon gut. Wir müssen die Operation abwarten und dann sehen wir wie lange er braucht, um zurückzukommen. Normalerweise dauert es vier bis sechs Wochen. Natürlich ist John ein herber Verlust und wir hatten in den letzten Wochen erhebliche Defensivprobleme, aber wir wollen mit diesen Spielern weiterarbeiten und versuchen diese Probleme endlich in den Griff zu bekommen.“

Mit Frank Lampard, Michael Essien und Ashley Cole ließ Villas-Boas gleich drei sehr erfahrene Champions-League Spieler auf der Bank, was ihm einige Kritik einbrachte.

„Ashley hat erst zweimal mit der Mannschaft wieder trainieren können und so haben wir uns für Bosingwa entschieden, der das gegen Manchester United ja schon gut gemacht hat. Bei Essien und Lampard waren es technische Entscheidungen, so sind alle Erklärungen nützlos. Wir wollten hinter Mata zwei hart arbeitende Mittelfeldspieler haben. Das kann Lamps natürlich auch, aber man hat gesehen wie gefährlich Neapel bei ihren Angriffen ist.Wir haben ausführlich mit Frank und Ashley gesprochen und natürlich waren sie enttäuscht, weil sie der Meinung sind, der Mannschaft durch ihre Erfahrung helfen zu können. Aber sie müssen mit der Entscheidung leben und weiter hart arbeiten.“

Jetzt heißt es sich wieder auf die Premier League konzentrieren, da am Samstag Nachmittag die Bolton Wanderers an der Stamford Bridge gastieren.

Fabian Weiß

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